August 2018
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Neuigkeiten
 
   
 
  Aktuelles zur Sanierung
Trinitatiskirche Reichenbach im Vogtland
Trinitatiskirche
In der im Jahr 1620 erbauten Kirche wurden seit dem Jahr 1686 regelmäßig Gottesdienste gehalten. Stark beschädigt wurde die Kirche bei den Stadtbränden 1720 und 1773.
Peter-Paul-Kirche Reichnbach im Vogtland
Peter-Paul-Kirche
Im Jahr 1225 wurde St. Peter und Paul erstmalig erwähnt. am 21. April 1721 fand nach dem großen Stadtbrand 1720 die Grundsteinlegung für die neue Kirche statt.

Neue Gottesdienstzeiten

Erprobung von Juli-September

Kirche sonntags immer offen

Viele Dinge kommen zusammen in diesem Jahr: Ruhestand und Erziehungsurlaub von
Mitarbeitern zwingen uns dazu, über veränderte Gottesdienstzeiten nachzudenken. Besonders
im kirchenmusikalischen Bereich kann namentlich in der Urlaubszeit der bisherige
Rhythmus nicht aufrechterhalten werden.
Die drei Kirchenvorstände haben folgenden Gottesdienstplan beschlossen:
- Die Anfangszeit der Reichenbacher Gottesdienste verschiebt sich auf 9.00 Uhr.
- Die Gottesdienste in Neumark und Mylau finden 14-tägig im Wechsel jeweils
10.30 Uhr statt.

- Die Gottesdienste in der Begegnungsstätte entfallen in dieser Zeit.
- Wir beteiligen uns an der Aktion „Kirche sonntags immer offen“ (s.u.), wenn in der
jeweiligen Gemeinde am jeweiligen Sonntag kein Gottesdienst stattfindet.

Kirche sonntags immer offen

Eine Initiative aus dem Leipziger Land

Wenn in einer Gemeinde nicht mehr wöchentlich sondern nur noch 14-tägig oder sogar noch seltener Gottesdienst gefeiert wird, empfinden das viele Menschen als Verlust von Identität. Nach Schule, Kindergarten und Konsum gibt’s jetzt auch die
Kirche nicht mehr. Auch wenn man nicht wöchentlich zum Gottesdienst gegangen
ist – das vertraute Glockenläuten sonntags nicht mehr zu hören, stimmt traurig.
Um dieser Traurigkeit etwas entgegenzusetzen, haben Pfarrer und Gemeindeglieder
aus dem Leipziger Umland folgende Idee gehabt:

In einer Kirche, in der an einem Sonntag kein Gottesdienst stattfinden kann, ist ein
Gemeindeglied zur üblichen Gottesdienstzeit da, schließt die Tür auf, läutet die Glocken,
zündet die Kerzen auf dem Altar an, spricht am Altar ein Gebet für den Ort oder
ein Vater unser. Kommen Besucher, sind sie willkommen. Meditationstexte zur stillen
Andacht liegen aus. Und vielleicht entwickelt sich ja mehr: Vielleicht wird eine kleine
gemeinsame Andacht daraus, vielleicht beteiligen sich zwei oder drei am Gebet.
So bleibt das Gotteshaus auch in einer Zeit kleinerer Zahlen belebt und vor allem ein
Zeichen für die Bewohner des Ortes.