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Neuigkeiten
 

26. Februar - 13. April
 
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  Aktuelles zur Sanierung

 
Trinitatiskirche Reichenbach im Vogtland
Trinitatiskirche
In der im Jahr 1620 erbauten Kirche wurden seit dem Jahr 1686 regelmäßig Gottesdienste gehalten. Stark beschädigt wurde die Kirche bei den Stadtbränden 1720 und 1773.
Peter-Paul-Kirche Reichnbach im Vogtland
Peter-Paul-Kirche
Im Jahr 1225 wurde St. Peter und Paul erstmalig erwähnt. am 21. April 1721 fand nach dem großen Stadtbrand 1720 die Grundsteinlegung für die neue Kirche statt.

Absage aller kirchlichen Veranstaltungen

Liebe Gemeindeglieder und Besucher unserer Homepage

heute morgen, 14.03.2020, hat das Landeskirchenamt an alle Gemeinden die Bitte ausgesprochen, öffentliche Veranstaltungen aller Art, von Gottesdiensten über Unterricht bis hin zu Sitzungen oder Dienstbesprechungen, abzusagen. Im Text des LKA heißt es dazu:

„Der Verzicht auf die Versammlung der Gemeinde um das Wort ist keine leichte Entscheidung, aber sie entspricht dem Gebot der Nächstenliebe und dient dem gesellschaftlichen
Miteinander. Es ist wichtig zu zeigen, dass auch in unserer Kirche ein verantwortlicher Umgang mit der Situation praktiziert wird.“

Wir werden als Ev.-Luth. Kirchgemeinde Reichenbach dieser Bitte natürlich nachkommen.

Am Sonntag wird das Gemeindehaus 9.30 Uhr offen sein; die Glocken werden läuten.
Mit Matthias Genz und Ehepaar Göpfert sind Gemeindeglieder da, die die Situation denjenigen, die kommen, erklären können.
Es besteht die Möglichkeit zum stillen Gebet.
Auch am 22.3. und 29.3. werden wir das Gemeindehaus zum Stillen Gebet offen haben.

Bitte geben Sie diese Information auch an andere Gemeindeglieder weiter und wir möchten auf die Möglichkeit der Fernseh- und Rundfunkgottesdienste hin weisen, sowie auf den Livestream-Gottesdienst des Landesbischofs, morgen 11 Uhr, auf dem YouTube-Kanal der Landeskirche: https://www.youtube.com/channel/UCxI46vUbivdmdVAMmOb2ODA

Der Nachricht aus dem LKA ist nicht zu entnehmen, wie lange die Maßnahme andauern soll. Deshalb lege ich fest, dass für Unterricht und Gemeindeveranstaltungen außer Gottesdiensten das gilt, was auch im öffentlichen Bereich (Schulen etc.) gilt: bis zu den Osterferien.
Die Gottesdienste sind zunächst bis einschl. 29. März abgesagt. Über den Umgang mit Konfirmation und Ostern wird in der kommenden Woche im LKA noch einmal gesondert beraten.

In der Verbundenheit des Glaubens grüßt Sie herzlich
Andreas Alders, Pfr.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das geistliche Wort des Landesbischofs zur Situation.

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Ps 46, 2

In diesen Tagen verbreitet das Coronavirus weltweit Angst und Schrecken. Viele Menschen sind vor allem deshalb verunsichert, weil seine tatsächliche Gefährlichkeit nur schwer einzuschätzen ist und es im Moment weder eine Therapie noch einen Impfstoff gibt. Neben der praktischen Frage, wie man sich angemessen verhält, beschäftigen uns auch tieferliegende Sorgen: Was trägt in einer schweren Krise wirklich? Worauf können wir uns verlassen, wenn es darauf ankommt? In wessen Hand ist unser Leben?  
Für uns Christen gilt: gute und schlimme Tage, Hoffnungen und Sorgen, unverhofftes Glück und plötzliche Not gehören in unsere Beziehung zu Gott. Wir wenden uns besonders dann an ihn, wenn wir nicht mehr weiter wissen. Jetzt erleben wir einen solchen Moment. Deshalb klagen wir Gott unsere Not und erbitten wir von ihm Zuversicht und Stärke!
Zugleich sind wir herausgefordert, manche unserer Haltungen zu überdenken. Wie passt unsere Ängstlichkeit im Blick auf uns selbst zusammen mit der Gleichgültigkeit gegenüber der Not anderer? Was lehrt uns das Coronavirus über unseren Umgang mit Alten und Kranken, Kriegsopfern und Menschen auf der Flucht? Sind wir gleichgültig gegenüber Menschen, denen es schlechter geht als uns? Das beschämt uns!
Darüber hinaus wird uns konkret vor Augen geführt, dass wir unser Leben nicht bewahren können. Diese Pandemie kann alle Menschen treffen. Sie macht uns gleich und damit demütig!
Wir können solche und ähnliche Gedanken nur dann zulassen, wenn wir etwas haben, das uns Hoffnung gibt. Zuversicht und Stärke sollen unter uns entstehen. Gottvertrauen baut sich auf, wenn wir unser Leben Gott anvertrauen. Daraus wächst Handlungsstärke im Blick auf das, was jetzt zu tun ist sowie Gelassenheit gegenüber dem, was wir nicht in der Hand haben.  
Dazu kann uns dieses Gebet (Nr. 930, Evangelisches Gesangbuch) helfen:
Vater im Himmel, ich bitte weder um Gesundheit noch Krankheit, weder um Leben noch um Tod, sondern darum, dass Du über meine Gesundheit und meine Krankheit, über mein Leben und meinen Tod verfügst zu deiner Ehre und zu meinem Heil. Du allein weißt, was gut für mich ist. Du allein bist der Herr, tue, was du willst. Gib mir, nimm mir, aber mache meinen Willen dem deinen gleich. Amen.
Tobias Bilz, Landesbischof

Videobotschaft von Landesbischof Tobias Bilz

 

weitere Informationen

bei der Evangelischen Landeskirche Sachsen